Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten in den Wirren der französischen Revolution

(Vorschaubild (c) Thilo Beu) Am 24. November feiert die Inszenierung der Regisseurin Luise Voigt UNTERHALTUNGEN DEUTSCHER AUSGEWANDERTEN, basierend auf dem gleichnamigen Novellensammlung von Johann Wolfgang von Goethe, Premiere auf der Bonner Werkstattbühne. Die Handlung ist in Deutschland im Jahr 1793 angesiedelt. Es ist die Zeit der Französischen Revolution und eine deutsche Adelsfamilie flieht vor deren„Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten in den Wirren der französischen Revolution“ weiterlesen

Mit Scrooge und drei Geistern im Wohnzimmer

Der sprechende Adventskalender in den Kammerspielen Das Feuer im Kamin brennt, der Weihnachtsbaum glitzert festlich, durch die Fenster sieht man die schneebedeckte Landschaft. Auf dem Boden vor der kleinen Erhebung, die man kaum als Bühne bezeichnen kann, liegen lauter bunte Kissen, dahinter stehen Sofas, Sessel und Klappstühle. Leise Weihnachtsmusik erfüllt den Raum. Zugegeben – das„Mit Scrooge und drei Geistern im Wohnzimmer“ weiterlesen

Das ewige Lächeln Nordkoreas

In der ersten Ausgabe der Reihe „Nightcafé Esperanto“, die am 29.10 im Foyer der Werkstattbühne begann, brachte uns Regieassistent Frederik Werth Nordkorea näher. In dieser neuen Reihe bekommen die Regieassistenten des Schauspiels die Chance, Themenabende zu einem bestimmten Land zu gestalten. Werth tat dies, ohne den erhobenen westlichen Zeigefinger und ohne die Gräueltaten der Diktatur„Das ewige Lächeln Nordkoreas“ weiterlesen

„Ist sie tot, ist sie endlich tot?“

(Vorschaubild (c) Thilo Beu) Jacob Suske, Hajo Tuschy und Johanna Vater bringen DER SPIELER von Fjodor Michailowitsch Dostojewski auf die Werkstattbühne. Am 22. Oktober feierte das russische Stück Premiere und ist somit bereits die zweite Inszenierung des Regieduos Tuschy/Suske, das im März 2016 bereits mit COCAINE gezeigt hatte, welche Wege Theater heute gehen kann – mit„„Ist sie tot, ist sie endlich tot?““ weiterlesen

Jungschauspielerin Lena Geyer im Interview

(Vorschaubild (c) Stefan Smidt) STECKBRIEF Name: Lena Jahrgang: 1991 Geboren in: Wien Größe: 170cm Haarfarbe: hellbraun Augenfarbe: blau Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch Dialekte: Österreichisch (Wienerisch, Kärntnerisch) Besondere Fähigkeiten: Bühnenfechten, Snowboarden, Handball, Tennis Lieblingstheaterstück/-stücke: So ein richtiges Lieblingsstück habe ich nicht, aber das letzte Stück, das ich richtig gut fand, war die Inszenierung von „Hotel„Jungschauspielerin Lena Geyer im Interview“ weiterlesen

Über die Kunst, die Welt zu retten

(Vorschaubild (c) Antonia Schwingen) In der vierten Ausgabe von Max Moors Reihe „Max Moor und die Kunst“ sprach der Moderator über die Kunst der Weltverbesserung. Ein brandaktuelles Thema angesichts der Kriege, dem verschwenderischen Umgang mit Lebensmitteln, Kosmetik und Textilien und der globalen Erwärmung, die unsere Zeit bestimmen.  Da fragt man sich doch: Ist unsere Welt„Über die Kunst, die Welt zu retten“ weiterlesen

„Das Glück krepiert auf der Straße“

(Vorschaubild (c) Thilo Beu.) Am 7.Oktober feierte das Auftragswerk „Love you, Dragonfly“ von Fritz Kater alias Armin Petras unter der Regie von Hausregisseurin Alice Buddeberg in den Godesberger Kammerspielen Premiere. Das Stück erzählt mehrere, ganz unterschiedliche Geschichten von verschiedenen Einzelschicksalen, alles in einem Zeitraum von 1935 bis 2018, an den unterschiedlichsten Schauplätzen. Ein verliebtes Pärchen„„Das Glück krepiert auf der Straße““ weiterlesen

„WIR WOLLTEN DUNKLERE MAUERN, HÄRTERE KÖRPER, MASSIVERE KÜSSE“

(Vorschaubild (c) Thilo Beu) Der Stoff für Anja Hillings Auftragswerk „Massiver Kuss“ für das Theater Bonn ist die spannungsgeladene Beziehung zwischen Camille Claudel und dem 24 Jahre älteren Auguste Rodin, die geprägt ist von Diskussionen, Konflikten und Gefühlsausbrüchen. Zugleich  basiert sie jedoch auch auf der gemeinsamen Passion der Bildhauerei und gegenseitigen Bereicherung mittels Inspiration. Das„„WIR WOLLTEN DUNKLERE MAUERN, HÄRTERE KÖRPER, MASSIVERE KÜSSE““ weiterlesen

Im Zelt mit dem Putschisten

(Vorschaubild (c) Thilo Beu.) Interaktives Theaterstück „DiplomatInnen des Todes“ im Haus der Bildung feiert seine Premiere am 1.Oktober. Lautlos pirsche ich mich seitlich an die ehemalige Präsidentin heran. Ihre Autogramm-Karten kann ich schon sehen. Ich strecke meine Hand nach ihnen aus, doch dann sieht sie mich unvermittelt an. „Miau“, mache ich zögerlich. „Ach, was für„Im Zelt mit dem Putschisten“ weiterlesen

„Faul ist der Frieden, den der Morgen bringt.“

(Vorschaubild (c) Thilo Beu) Am 14. 09 feierte „Romeo und Julia“ in den Kammerspielen Bonn Premiere. Das über 400 Jahre alte Stück von William Shakespeare wurde von Laura Linnenbaum inszeniert. Die Geschichte um das wohl bekannteste Liebespaar der Theatergeschichte hat sich seit 1597 herumgesprochen. Der junge Romeo verliebt sich unsterblich in Julia. Leider gehören die„„Faul ist der Frieden, den der Morgen bringt.““ weiterlesen