Die „Würfel“ sind verliehen

Der Thespis-Preis der Freunde des Schauspiels Bonn e.V. wurde dieses Jahr an gleich zwei Schauspieler vergeben. Am vergangenen Sonntag wurde im Schauspielhaus in Bad Godesberg endlich wieder der Thespis-Preis verliehen. Dieser Preis wird seit 2007 von den Freunden des Schauspiels (ehemals Freunde der Kammerspiele) an die oder den Schauspieler*in mit der besten darstellerischen Leistung vergeben.„Die „Würfel“ sind verliehen“ weiterlesen

“Uns geht die Zukunft aus”

Vorschaubild (c) Thilo Beu Mit „Wildfire Road“ feierte die Regisseurin Verena Regensburger ihre erste – gelungene – Premiere in Bonn. Sie inszenierte einen Text von Eve Leigh. Wildfire Road beginnt mit einer minimalistischen Bühne mit Lichtern und einem Hügel Gras (Bühne: Marie Häusner). Und mit zwei Menschen wie Du und Ich: Dave (Sören Wunderlich) und„“Uns geht die Zukunft aus”“ weiterlesen

Geschwister im Schmerz

Der Völkermord an den Armeniern ist die letzte Arbeit des Kölner Autors Doğan Akhanli und die erste Premiere der Saison des Schauspiels Bonn Zum Start der neuen Theatersaison hat man sich im Schauspiel Bonn entschieden, keinen Klassiker auf das Parkett zu bringen, sondern eine Uraufführung, die es thematisch in sich hat.Medea 38 / Stimmen lautet„Geschwister im Schmerz“ weiterlesen

ARBEITER SIND WIR ALLE

Am 18. März 2022 war es soweit. Unter der Regie von Jan Neumann feierte das Stück KLEINER MANN –WAS NUN? nach dem gleichnamigen Roman von Hans Fallada im Schauspielhaus Premiere. Der 1932 veröffentlichte Roman beschreibt das Leben von Johannes Pinneberg (Timo Kählert) und seiner Familie in der Weimarer Republik vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise. Johannes Pinneberg„ARBEITER SIND WIR ALLE“ weiterlesen

PUNKS NOT DEAD

„Punk in West-Europa war ein popkulturelles Phänomen mit politischen Ursachen. Punk in der DDR dagegen war ein politisches Phänomen mit popkulturellem Hintergrund.“ So die Definition der Seite „toomuchfuture“, die anlässlich einer vor ein paar Jahren gezeigten Ausstellung über die Punk-Bewegung in der DDR erstellt worden ist. Diese Seite der Punkbewegung greift Hawemann in seiner neusten Inszenierung NOVEMBER auf.

Scherben bringen nicht immer Glück

Premiere im Schauspielhaus: Der zerbrochne Krug Wie ein zerbrochener Krug eine Familie und das Vertrauen in eine gerechte Ordnung zerstört, zeigt Jens Groß‘ neue Inszenierung DER ZERBROCHNE KRUG von Heinrich von Kleist. Diese feierte am 19. November Premiere im Theater Bonn. Das Theater war auch am zweiten Tag gut besucht, dennoch war eine gewisse Anspannung in„Scherben bringen nicht immer Glück“ weiterlesen

In Gedenken an Thomas Brasch

Wer vielleicht in den letzten Tagen etwas Kulturnachrichten gelesen, gehört oder gesehen hat, dem ist der Film „Lieber Thomas“ sicher über den Weg gelaufen, der sich mit dem Leben Thomas Braschs beschäftigt. Der Schriftsteller, Theater- und Filmregisseur hatte am 3. November seinen 20ten Todestag zu dessen Anlass nun einige Theater seine Stücke wieder aufführen. In Bonn sollte das Stück schon in der letzten Spielzeit gelaufen sein, jetzt passt es umso besser.

Inside Anna Karenina

(Vorschaubild (c) Thilo Beu) „Alle glücklichen Familien sind einander ähnlich, jede unglückliche Familie ist unglücklich auf ihre eigene Weise.“ So berühmt dieser erste Satz ist, so berühmt ist auch das dazugehörige Stück. „Anna Karenina“ von Lew Tolstoi gehört sicherlich zu den Klassikern schlechthin. Eine neue Inszenierung unter der Regie von Luise Voigt feierte am 29.10.„Inside Anna Karenina“ weiterlesen