Charlotte Sprenger debütierte mit Lessings MINNA VON BARNHELM am 12. September im Schauspielhaus Bonn Vorschaubild (c) Thilo Beu „Nein, mein schönes Fräulein, so umständlich träumt man nicht“ – ein wahres Wort, das der Wirt im berlinerischen Gasthaus dort spricht, denn so komplex, wie das Schauspiel der Minna von Barnhelm ist ein Theaterstück selten. Der Inhalt„Träume sind nicht so umständlich (aber auch nicht so tiefgründig)“ weiterlesen
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Euer Theater ist auf unserem Grab gebaut
(Vorschaubild (c) Thilo Beu) Theater (+) Frauen (=) Macht? Wenn am Theater Bonn ein Stück Premiere oder Uraufführung feiert, bei dem der Name Volker Lösch neben dem Wort Regie steht, macht sich bei den Zuschauern eine Art freudige Erwartungshaltung breit. Die Messlatte bei der letzten Schauspielpremiere der Spielzeit von House of Horror im Schauspielhaus Bad„Euer Theater ist auf unserem Grab gebaut“ weiterlesen
Fidelio und die Räuber
(Vorschaubild (c) Thilo Beu) Ein paar Worte zur Spielzeit 2019/2020 Die potentiellen Publikumslieblinge der kommenden Spielzeit wurden Anfang Mai bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Generalintendant Bernard Helmich, Schauspieldirektor Jens Groß und Generalmusikdirektor Dirk Kaftan stellten das Programm der ersten von zwei Spielzeiten des Beethovenjahres 2020 vor. Die neue Saison bietet eine bunte Mischung bestehend aus„Fidelio und die Räuber“ weiterlesen
Ein Irrgarten aus Schuld
(Vorschaubild (c) Thilo Beu) Eine Jugend, die von Rassismus, Hass und Gewalt geprägt ist und ein Lehrer, der versucht, der Erziehung der Schüler zu empathielosen Maschinen entgegenzuwirken – im 1937 erschienenen Roman Jugend ohne Gott beschreibt der österreich-ungarische Schriftsteller Ödön von Horváth die Verrohung einer ganzen Generation. Und genau mit dieser gegenwartsrelevanten Thematik ging der„Ein Irrgarten aus Schuld“ weiterlesen
Immer der Nase nach
(Vorschaubild (c) Thilo Beu) Frederik Werth feiert Debüt auf der Werkstattbühne Es war ein besonderer Abend für das Bonner Publikum, das am 26. April in der Werkstattbühne die erste Bühnenproduktion des seit drei Jahren am Bonner Schauspielhaus arbeitenden Regieassistenten Frederik Werth miterleben konnte. Werth, der sich bereits in der Vergangenheit mit russischen Erzählungen von Tschechow„Immer der Nase nach“ weiterlesen
„Kritische Fragen stellen, das reicht doch nicht mehr“
(Vorschaubild (c) Thilo Beu) Am 28. März feierte der Recherchethriller über Steuerhinterziehung Oh wie schön ist Panama Malta auf der Werkstattbühne Premiere. Im Jahr 2016 erschütterte die Veröffentlichung der sogenannten „Panama Papers“ die deutsche Medienlandschaft: Die Dokumente enthüllten, dass auf Panama über 200.000 Briefkastenfirmen gegründet wurden, um so Steuern zu hinterziehen. Doch welche Konsequenzen haben„„Kritische Fragen stellen, das reicht doch nicht mehr““ weiterlesen
Frau Müller muss weg – oder doch nicht?
(Vorschaubild (c) Thilo Beu) Am vergangenen Freitag feierte die Komödie „Frau Müller muss weg“ von Lutz Hübner und Sarah Nemitz im ausverkauften Schauspielhaus Premiere. Nachdem der gleichnamige Film von Sönke Wortmann bereits ein Erfolg in den deutschen Kinos war, wurde dieses Stück mit einiger Spannung erwartet. In dem Stück geht es um die Elternschaft einer„Frau Müller muss weg – oder doch nicht?“ weiterlesen
Die Ratte in der Wand
(Vorschaubild (c) Thilo Beu) DIE RATTE nach Gerhard Hauptmann feierte am 27. März in der Foyerbühne in der Werkstatt Premiere. Regisseurin und zugleich Darstellerin ist das Ensemble-Mitglied Sandrine Zenner. Techno, Drogen, Einsamkeit, Verlust und der sehnliche Wunsch nach einem Kind, um das man sich kümmern kann. So sieht die Lebensrealität von Jette John aus, die„Die Ratte in der Wand“ weiterlesen
Wenn Freiheit alles bedeutet
(Vorschaubild (c) Thilo Beu) Als sich am Freitag, den 15.02. der eiserne Vorhang in Bad Godesberg hebt, steht ein Mann einsam im Scheinwerferlicht und schweigt. Er wippt ein wenig vor und zurück, schweigt, und schweigt weiter. Man hört eine Stecknadel fallen im gut besuchten Theatersaal. Dann, die Ohren schmerzen schon beinahe von der Stille, legt„Wenn Freiheit alles bedeutet“ weiterlesen
„Die Zeit ist stehen geblieben“
(Vorschaubild (c) Thilo Beu) Ein spannendes Stück über Langeweile Nach Genets Die Zofen feierte das wohl berühmteste Stück des absurden Theaters WARTEN AUF GODOT von Samuel Becket am 31. Januar auf der Werkstattbühne Premiere. Auf einer Landstraße vor einem kahlen Baum warten die beiden Clochards Wladimir (Klaus Zmorek) und Estragon (Roland Riebeling) auf Godot. Sie„„Die Zeit ist stehen geblieben““ weiterlesen