„Sich den schrägen Fragen der Gesellschaft stellen“ – Ein Online-Interview mit Hausregisseur Simon Solberg (TEIL 2)

Titelbild (C) Simon Solberg Die Fortsetzung des Online-Interviews mit Hausregisseur Simon Solberg. Theatral: Corona ist leider ein gutes Stichwort. Zurück in die Zukunft: Den unbeschwerten Theateralltag gibt es zurzeit nicht wirklich. Wie war es für dich als Regisseur Alternativen zu finden, angefangen von der Webserie „Bonndemie“ bis hin zum Autotheater? Solberg: Das vorrangige Gefühl war„„Sich den schrägen Fragen der Gesellschaft stellen“ – Ein Online-Interview mit Hausregisseur Simon Solberg (TEIL 2)“ weiterlesen

„Sich den schrägen Fragen der Gesellschaft stellen“ – Ein Online-Interview mit Hausregisseur Simon Solberg (TEIL 1)

Titelbild (C) Simon Solberg Andere Zeiten erfordern andere Möglichkeiten. Zum Interview traf man sich daher eines Abends im virtuellen Raum. Gesprochen wurde über Bonn, Theaterstoffe, Kunst und Corona. Theatral: Lieber Simon, vielen Dank, dass du dir trotz den Proben zu „Alice im Wunderland“ ein bisschen Zeit für ein paar Fragen nehmen konntest. Stell dich doch bitte„„Sich den schrägen Fragen der Gesellschaft stellen“ – Ein Online-Interview mit Hausregisseur Simon Solberg (TEIL 1)“ weiterlesen

Schwarz ist die Seele ohne Vergebung

(Vorschaubild (c) Thilo Beu) „Die Räuber“ – Premiere im Schauspielhaus als emotional-dystopischer Jugendroman Friedrich Schillers dramatisches Erstlingswerk „Die Räuber“ erzählt von Intrigen, Macht und dem Schmerz der Ausweglosigkeit durch versagte Vergebung. Dazu schafft der Regisseur Simon Solberg eine schwarze Welt; eine leere Bühne die sich im Laufe der Aufführung Drama und Inhalt füllt, aber nur„Schwarz ist die Seele ohne Vergebung“ weiterlesen

„Kritische Fragen stellen, das reicht doch nicht mehr“

(Vorschaubild (c) Thilo Beu) Am 28. März feierte der Recherchethriller über Steuerhinterziehung Oh wie schön ist Panama Malta auf der Werkstattbühne Premiere. Im Jahr 2016 erschütterte die Veröffentlichung der sogenannten „Panama Papers“ die deutsche Medienlandschaft: Die Dokumente enthüllten, dass auf Panama über 200.000 Briefkastenfirmen gegründet wurden, um so Steuern zu hinterziehen. Doch welche Konsequenzen haben„„Kritische Fragen stellen, das reicht doch nicht mehr““ weiterlesen

Nächster Halt: Schauspielhaus Bad Godesberg

(Vorschaubild (c) Thilo Beu) In einem mit Originalteilen nachgebauten Straßenbahnabteil feierte am 12. Oktober die Produktion LINIE 16 ihre Premiere im Schauspielhaus Bad Godesberg. Der Hausregisseur des Theaters Simon Solberg führte Regie. Zwischen anderen Fahrgästen sitzt eine adrette junge Frau (Annika Schilling) in der Straßenbahn und telefoniert. In übertrieben fröhlicher Manier reiht sie Werbesprüche aneinander.„Nächster Halt: Schauspielhaus Bad Godesberg“ weiterlesen

Eine bitterböse Parodie des Lebens

(Vorschaubild (c) Thilo Beu) Erste Premiere im Schauspielhaus war ein voller Erfolg Mit vielen Neuheiten startete das Theater Bonn in die Spielzeit 2018/2019. Bei der ersten Premiere am 14. September im umbenannten Schauspielhaus in Bad Godesberg gab es einen tosenden Schlussapplaus für die Schauspieler sowie für das gesamte Regieteam. Hausregisseur Simon Solberg eröffnete die Spielzeit„Eine bitterböse Parodie des Lebens“ weiterlesen

„Der Fisch im Hamsterrad“ –  eine Geschichte vom Pommes essen und Häuser bauen

Simon Solberg zu Gast beim Bonner Theaterfest Modernes Theater lebt nicht mehr von der Grenze zwischen Bühne und Publikum. Der Zuschauer ist Anspiel-Partner, Spielfläche, Resonanzkörper und im wahrsten Sinne des Wortes auch Mitläufer: Eine „Lecture-Performance“, so nennt man das heutzutage. Der Text darf gerne abgelesen werden, der Übergang von Privatperson zu Schauspieler und von Schauspieler zu„„Der Fisch im Hamsterrad“ –  eine Geschichte vom Pommes essen und Häuser bauen“ weiterlesen

Ein Geheimdienstmitarbeiter zwischen Wahn und Realität

(Vorschaubild: (c) Thilo Beu) In „BND – Big Data is watching you“, seiner zweiten Produktion am Theater Bonn nach WOYZECK,  weiß Regisseur Simon Solberg erneut durch seine dynamische, kurzweilige (90 Minuten) und spannende Inszenierung zu überzeugen. BND – BIG DATA IS WATCHING YOU ist  nicht unbedingt ein Stück, das aufklärt – es ist ein Psychothriller.„Ein Geheimdienstmitarbeiter zwischen Wahn und Realität“ weiterlesen