Ein Ausflug ins spanische Künstlerleben

Am 10.04.2017 fand die dritte Folge des Fernwehkanals in der Bonner Werkstattbühne statt. Diesmal war das Thema Spanien, das unter anderem das Geburtsland des surrealistischen Künstlers Salvador Dalí ist. Der Anfang der Selbstinszenierung von Silvana Mammone überraschte mich. Obwohl mir klar war, dass das Stück von Spanien, genauer gesagt von dem Künstler Salvador Dalí handelte,„Ein Ausflug ins spanische Künstlerleben“ weiterlesen

1001 mal geträumtes Marokko

(Vorschaubild: Theater Bonn) Die Sonn- und Schattenseiten eines (Urlaub-)Landes Teppiche liegen vor dem Eingang und im Foyer der Werkstattbühne. Die Besucher tummeln sich an den Bistrotischen und lauschen den Klängen orientalischer Musik. Es riecht nach kräftigen Minztee. Ein paar verstreute Sonnenbrillen sowie ein Liegestuhl lassen die Phantasie an ferne Sandstrände und blaues Meer reisen. Es„1001 mal geträumtes Marokko“ weiterlesen

Sehnsucht nach russischer Liebe und Heimat

(Vorschaubild (c) Theater Bonn)   Die neue Reihe FERNWEHKANAL der Regieassistenten des Theater Bonn startete am 20.Feburar mit einer Inszenierung von Frederik Werth zu den Kurzerzählungen des russischen Nobelpreisträger Iwan Bunin. Das Foyer der Werkstattbühne wirkt wie eine Mischung aus Café und Wohnzimmer. Die kleinen Bistrotische stehen verstreut im Raum, man redet, ist entspannt. Im„Sehnsucht nach russischer Liebe und Heimat“ weiterlesen

Die Menschen sind wie Eiswürfel – irgendwann zerfließen alle in Whiskey

(Vorschaubild (c) Thilo Beu) Eine moderne Mischung aus Film noir und Kapitalismuskritik bot die Uraufführung von DER ZORN DER WÄLDER am 10. Februar in der Werkstattbühne des Theater Bonn. Der Regisseur Marco Štorman inszenierte Alexander Eisenachs neues Stück mit viel Charme und starken Bildern. Zu Beginn des Abends fühlt sich der Zuschauer sogleich in die„Die Menschen sind wie Eiswürfel – irgendwann zerfließen alle in Whiskey“ weiterlesen

I need a dollar, a dollar is what I need

(Vorschaubild: Christoph Wolff – pulkfiktion) „All about nothing“ wurde in diesem Jahr erneut in das Programm des Bonner Theaters aufgenommen und wird bis zum 3. März in der Spielstätte Werkstatt aufgeführt. Mit dem 65-minütigen Stück möchte das Kollektiv pulkfiktion Zuschauer ab 12 Jahren für die Frage sensibilisieren, was Armut inmitten einer Gesellschaft bedeutet, die im„I need a dollar, a dollar is what I need“ weiterlesen

„Ein Abend, der nicht lange geht“

(Vorschaubild (c) Staatstheater Darmstadt) Die Einschränkung der Natur im Scheinwerferlicht des Labors der Werkstattbühne Die Inszenierung von „Ein Bericht für die Akademie“ nach Franz Kafka, feierte eigentlich schon am 2. April 2015 unter der Regie von Stephan Hintze Premiere am Staatstheater Darmstadt. Am vergangenen Samstag, dem 7. Januar 2017, gastierten die beiden Schauspieler Samuel Koch„„Ein Abend, der nicht lange geht““ weiterlesen

Das ewige Lächeln Nordkoreas

In der ersten Ausgabe der Reihe „Nightcafé Esperanto“, die am 29.10 im Foyer der Werkstattbühne begann, brachte uns Regieassistent Frederik Werth Nordkorea näher. In dieser neuen Reihe bekommen die Regieassistenten des Schauspiels die Chance, Themenabende zu einem bestimmten Land zu gestalten. Werth tat dies, ohne den erhobenen westlichen Zeigefinger und ohne die Gräueltaten der Diktatur„Das ewige Lächeln Nordkoreas“ weiterlesen

„Ist sie tot, ist sie endlich tot?“

(Vorschaubild (c) Thilo Beu) Jacob Suske, Hajo Tuschy und Johanna Vater bringen DER SPIELER von Fjodor Michailowitsch Dostojewski auf die Werkstattbühne. Am 22. Oktober feierte das russische Stück Premiere und ist somit bereits die zweite Inszenierung des Regieduos Tuschy/Suske, das im März 2016 bereits mit COCAINE gezeigt hatte, welche Wege Theater heute gehen kann – mit„„Ist sie tot, ist sie endlich tot?““ weiterlesen

„WIR WOLLTEN DUNKLERE MAUERN, HÄRTERE KÖRPER, MASSIVERE KÜSSE“

(Vorschaubild (c) Thilo Beu) Der Stoff für Anja Hillings Auftragswerk „Massiver Kuss“ für das Theater Bonn ist die spannungsgeladene Beziehung zwischen Camille Claudel und dem 24 Jahre älteren Auguste Rodin, die geprägt ist von Diskussionen, Konflikten und Gefühlsausbrüchen. Zugleich  basiert sie jedoch auch auf der gemeinsamen Passion der Bildhauerei und gegenseitigen Bereicherung mittels Inspiration. Das„„WIR WOLLTEN DUNKLERE MAUERN, HÄRTERE KÖRPER, MASSIVERE KÜSSE““ weiterlesen

Blut ist dicker als Wasser

Christina Schelhas‘ Geschwisterprojekt startet in der Werkstatt (Vorschaubild © Thilo Beu) Es ist eine Gute-Laune-Atmosphäre, mit der die Zuschauer in der Werkstattbühne bei Blut ist dicker als Wasser begrüßt werden, einem selbstrecherchierten- und inszenierten Geschwisterprojekt der jungen Regisseurin Christian Schelhas, das am 21.10.15. Premiere feierte. Alle acht Geschwister schwingen an großen Schaukeln und stellen uns in einer„Blut ist dicker als Wasser“ weiterlesen