DIE FREIHEIT FLIEGT AUF ZARTEN FLÜGELN – OFT DAVON

Premiere von DIE MÖWE in der Regie von Sascha Hawemann Anton Tschechow (oder Čechov) gehört zu den Theaterautoren, die auch nach über einhundert Jahren nicht von den deutschen Bühnen wegzudenken sind. So führt das Schauspiel Köln derzeit Onkel Wanja auf und in Düsseldorf werden Die drei Schwestern gezeigt. Auf der Bonner Werkstattbühne feierte am 30.„DIE FREIHEIT FLIEGT AUF ZARTEN FLÜGELN – OFT DAVON“ weiterlesen

Auf Monsterjagd

Neben Frankensteins Monster hat es in der Filmgeschichte immer wieder Gestalten gegeben, die als Verkörperung menschlicher Wünsche, Ängste und Machtphantasien herhalten mussten. In der Brotfabrik konnte man nun The Cabinet of Dr. Caligari sehen, bei dem man sich immer wieder fragen muss, wer eigentlich das Monster in diesem Albtraum ist.

BERTHA IST ZURÜCK

Die weitreichenden Folgen des Krieges, die dem Volk, das ihn ausfechten muss, doch nur Tod und Verdruss bringt, hat Bertha von Suttner, als eine der ganz frühen Autorinnen, eindrucksvoll in Szene gesetzt. Jetzt ist er als Stück auf der Bühne in Bonn zu sehen.

Die Brandstifter ohne Streichhölzer 

Mit „Biedermann und die Brandstifter“ (1958) nimmt das Bonner Theater nach „Die Odyssee“ und den „Bekenntnissen des Hochstaplers Felix Krull“ Ende Oktober einen weiteren Repertoireklassiker in den Spielplan dieser Spielzeit auf.

Vom Schein und Sein

Mit den „Bekenntnissen des Hochstaplers Felix Krull“ schrieb Thomas Mann eine Parodie der Autobiografie und der bürgerlichen Welt. Das letzte Werk Manns blieb ein Fragment und gibt daher viel Interpretationsspielraum. Das zeigt ebenfalls die Bonner Version, bearbeitet von John von Düffel, auf der Werkstattbühne. Die Inszenierung der Regisseurin Hanna Müller gehörte zu den Publikumslieblingen der letzten Spielzeit und wurde im September wieder in den Spielplan genommen.

Lasst die Helden im Dreck wühlen

Ein Dialog zwischen Beethoven Orchester und Schauspielensemble: Mit einer neuen Fassung von Homers „Odyssee“ als Sprechoper gibt Hausregisseur Simon Solberg auf der Bühne des Schauspielhauses Bad Godesberg den Ton für die Spielzeit 2025/2026 an – eine Uraufführung.

WER GIBT GERECHTIGKEIT?

„Das Rechtgefühl aber machte ihn zum Räuber und Mörder“ – nicht weniger dramatisch beschreibt Heinrich von Kleist gleich zu Beginn seiner 1808 veröffentlichten Novelle den Protagonisten Michael Kohlhaas. Im Schauspielhaus Bonn feierte nun die Adaption „Kohlhaas (Can’t get no Satisfaction) von Rebekka David Premiere. Die Erzählung folgt dem anfangs tugendhaften brandenburgischen Pferdehändler Michael Kohlhaas auf„WER GIBT GERECHTIGKEIT?“ weiterlesen